Das ehemalige “Bad Schenklengsfeld”

Im Frühjahr des Jahres 1688 entsprangen in Schenklengsfeld neben dem „alten“ Heilbrunnen auf dem Acker des Oberstleutnants Homberger, nach dem heute noch ein Gehöft der „Homberger Hof “ genannt wird, zwei Quellen. Ihr plötzliches Hervorbrechen wurde als ein göttliches Wunder angesehen, und das Wunderwasser mit gutem Erfolg gegen allerlei Krankheiten gebraucht. Dem Oberstleutnant Homberger, der die auf seinem Acker entstandenen Quellen für sein Eigentum hielt und die Dankopfer Geheilter für sich beanspruchte, wurde vom Konsistorium der Bescheid, der Brunnen gehöre nicht ihm, sondern wie alle Mineralien dem Landesherrn und die dabei fallenden Opfer der Kirche. Damit aber an den Früchten des Landes kein Schaden geschähe, wurde dem Pfarrer und Magister Konrad Meurer befohlen, einen Zaun um die Quellen ziehen zu lassen.
So wurde das Bad Schenklengsfeld, nachdem auch ein Badearzt in der Person des Fürstlich-Gothaischen Landmedikus Dr. Georg Heinrich Bachoff sich niedergelassen hatte, am 23. April 1688 eröffnet.
Die Kurgäste kamen, da die Kunde von vielen wunderbaren Heilungen sich sehr schnell verbreitete, in so großer Zahl, dass der Zaun um die Quellen nicht mehr genügte, und die Badeverwaltung, zu der außer dem genannten Pfarrer und Arzt noch der Amtmann zu Landeck, Johann Myrteto, gehörte, sich genötigt sah, ein Brunnenhaus einrichten zu lassen. Das Haus wurde aus festen Brettern von den Schreinern Claus Pfaff und Johannes Pfaff erbaut und der Kirchenälteste Johannes Wolf für 3 1/2 alb. täglich als Brunnenschöpfer angestellt.

Über die Heilwirkung des Wassers erstattet Dr. Bachoff einen langen Bericht, aus dem folgendes mitgeteilt sein möge:

„Wie ich bei den Patienten bisher observiert habe, so sind durch diesen Brunnen rechte Wunder-Kuren verrichtet worden, denn Blinde, Taube, Lahme und unbeschreiblich viel gebrechlich und kranke Menschen dadurch gesund geworden. Insonderheit habe ich wahrgenommen, dass der rote Ton die ulcera antiqua scorbutica und inflammationes für andern curieret, der gelbe aber geschwinder die Felle von den Augen gezogen hat als der andere. Was meine Gedanken darüber anlangt, so kann ich zwar nicht leugnen, dass die in diesem Wasser befindlichen particulae subtiles, sulphuricae, oleosae et balsamicae virtutem pene trandi aperiendi, resolvendi et disripandi, haben und also sich auch viel prästieren können, allein weilen deren in Betrachtung anderer Sauerbrunnen, so wenig in diesem Wasser darzutun sein, der Effekt aber, so von solcher wirklich vor Augen liegt, wunderlich groß ist, also kann ich nicht anders schließen, als dass der höchste Gott einen sonderlichen Segen darein gelegt haben.“

Die bei dem Bad anfallenden Opferbeträge, über die sorgfältig Buch geführt wurde, betrugen vom 23. April bis 23. Oktober über 236 Taler, die an Arme und Durchreisende, wie z.B. an einen aus Frankreich vertriebenen Pfarrer, Bürgermeister und Studenten verteilt, auch zur Ausbesserung der Kirche und der Schule verwandt wurden. So lieferte der Hersfelder Tuchmacher Richtberge (Rechberg) für 5 Taler 5 Albus eine Altarbekleidung.
Das Wasser wurde an der Quelle getrunken und in Krügen nach auswärts versandt.
Besonders gute Dienste tat der auf die “preßhaften Glieder“ gebundene Schlamm, nach dem so eifrig gegraben wurde, dass das Brunnenhaus einsank und neu errichtet werden musste.

Die Blütezeit des Bades war nur kurz. Im Jahre 1689 wird geklagt, dass deren so den Brunnen gebrauchen, wenige sind, dass aber doch einige gute Operationen hierbei zu merken. Dadurch wird der Pfarrer bewogen, die Fürbitte für den Brunnen dem Kirchengebet wieder einzurücken. Heute noch gilt der „Badborn“ als heilkräftiges Wasser und wird von manchem Kranken getrunken. Schön wäre es, wenn die Gemeinde ihn neu fassen und vielleicht Bänke und Bäume dabei anbringen ließe. Gar mancher würde ihn, da nun durch die neue Bahn die Gegend aufgeschlossen, aufsuchen.
Herr Pfarrer Schenk hat damit dem heutigen Geschlecht einen großen Dienst geleistet, indem er über alle bisherigen Unsicherheiten Klarheit geschaffen und vor allem festgestellt hat, dass an allen solchen Erzählungen, welche sich von Geschlecht auf Geschlecht forterbten, immer ein Körnchen Wahrheit hängt. Wenn auch die Zeit des Bades noch gar nicht so weit zurückliegt, so konnte man sich doch nur auf Vermutungen stützen, denn Beweise hatte man nicht. Dieselben haben in dem Aktenschrank der Pfarrei den Dornröschenschlaf gehalten, bis endlich Herr Pfarrer Schenk sie erweckte und das beinahe zum Märchen gewordene Bad uns vor Augen führte. Man muss ihm wirklich dafür dankbar sein, denn heute ist man in allen Gauen des deutschen Vaterlandes bemüht, festzustellen, wo und wie unsere Vorfahren gewohnt haben; die Geschichte ist in Bezug auf die einzelnen Landesteile sehr lückenhaft, besonders aber im Amt Landeck, in dem kein Mensch von der Vergangenheit dieses Amtes etwas wusste.
Er schreibt u.a., dass das Wasser derartig auf die inneren Organe gewirkt habe, dass Kurgäste, welche zu viel auf einmal getrunken, sich dem Magen verdorben hätten; nur bei allmählichem Genuss desselben wäre die wunderbare Wirkung zu verspüren gewesen.

Die Quellen sind nie stärker gelaufen. Im Anfang wurde das Wasser derart in Anspruch genommen, dass die Brunnen oft leer waren. Es ist dieses ein Zeichen, dass der Andrang der Hilfe suchenden ein ganz gewaltiger gewesen sein muss, denn die Quellen sind heute noch so stark, dass sie stündlich mehr als 1/2 m3 Wasser liefern. Es ist demnach anzunehmen, dass auch viel Wasser davon zum Baden verwendet wurde. Früher wurde erzählt, dass das Badehaus auf dem Grundstück gestanden haben soll, wo früher Böckes Haus (am Pfarrtor) stand. Alte Leute wollen wissen, dass noch Mauerreste bis zur Mitte des vorigen Jahrhunderts dort gestanden hätten, so viel steht fest dass vom Pfarrtor aus eine Straße nach dem Mansper und somit nach dem Badebrunnen führte.
Von einem Badehaus ist allerdings aus den Akten nichts zu ersehen, nun wäre ja nicht ausgeschlossen, dass diese nicht mehr vollständig sind, denn die vorhandenen bestehen nur aus losen Blättern. Dass aber in der Nähe der Brunnen tatsächlich ein Badehaus gestanden hat, ist durch einen Zufall oder sagen wir, beinahe durch einen Unglücksfall festgestellt worden. Vor ungefähr 80 Jahren weidete Vieh auf der Weide, auf welcher einer der beiden Brunnen sich befindet.
Mit einem Male sank der Boden unter einem Rind, dasselbe konnte sich mit knapper Not durch einen Sprung retten. Ein ehemaliges Badebecken war eingefallen, und es waren 25 Fuhren Schutt nötig, um das Loch, welches zwei Meter tief und einige Meter im Viereck hatte, wieder zuzuschütten. Das Becken war noch gut erhalten, mit Backsteinen gemauert und vollständig trocken. Nun wäre es ja nicht ausgeschlossen, dass noch mehrere solcher Becken in der Nähe sich befinden, die jedoch, wenn sie nördlich des Brunnens liegen, durch den Bahndamm verschüttet worden sind.
Aus dem Bericht des Arztes ist ferner zu ersehen, dass das Wasser stark schwefelhaltig war, denn morgens, wenn die Deckel von den Brunnen abgenommen wurden, gab das Wasser einen sehr subtilen sulphurischen Geruch (feiner Schwefelgeruch) von sich, der sich aber bald verlor. Das Wasser hatte die Eigentümlichkeit, dass es sich in einem Glase, das leicht bedeckt, recht lange hielt und dabei immer lieblicher schmeckte. Diese Entdeckung des Dr. Bachoff hat man sich noch vor 50 Jahren zunutze gemacht, in dem man sich das Wasser in einer Korbflasche schicken ließ und die Richtigkeit der ärztlichen Behauptung bestätigen konnte. Auch in den 40er Jahren des vorigen Jahrhunderts haben Frauen aus Schenklengsfeld das Wasser in Krügen bis nach Kassel getragen und dort verkauft.

Der Weg von über 80 Kilometer muss sich doch wohl gelohnt und das Wasser in Kassel Anklang gefunden haben. Das Wasser übt nach wie vor seinen wohltätigen Einfluss auf die Verdauungswerkzeuge aus und kann heute noch jedem, der es früher nicht beachtet hat, als Heilmittel gegen Verdauungsbeschwerden, aber auch gegen Hämorrhoiden empfohlen werden. Der Geschmack des Wassers ist recht lieblich und verliert sich nicht, trotz vierteljährlicher Aufbewahrung desselben in einer leicht bedeckten Korbflasche. Die Wirkungskraft bleibt ebenfalls erhalten.
Bei der chemischen Untersuchung des Wassers ist festgestellt worden, dass es etwas Kohlensäure enthält. Stellt man sich einige Zeit an den Brunnen auf der Mühlwiese, so sieht man in Zwischenräumen von einigen Minuten große und kleine Blasen emporquirlen, die nicht anderes als Kohlensäure sind. Dieser Brunnen quillt nicht so stark wie derjenige neben dem Eisenbahndamm. Letzterer ist in Röhren abgeleitet, und da die eigentliche Quelle nicht zu sehen ist, so lässt sich nicht feststellen, ob die Kohlensäureblasen auch bei diesem Brunnen zutage treten.

Es wird erzählt, der Obermüller hätte früher versucht, durch Quecksilber den Brunnen auf der Mühlwiese auf das Mühlrad zu leiten, damit dieses im Winter nicht einfriere. Es sei ihm jedoch nur gelungen, den Brunnen bis auf oben genannte Wiese zu bringen. Was an dem Histörchen Wahres ist, möge dahingestellt bleiben, nur soviel ist bekannt, dass, wie Herr Pfarrer Schenk berichtet, die zwei Brunnen neben dem alten Heilbrunnen auf dem Acker entsprungen sind, ob der Bach zwischen den Brunnen gelegen hat, ist nicht erwähnt. Es wäre nun nicht unmöglich, dass versucht worden ist, den Brunnen mittels Rohrleitung nach dem Mühlrad zu verlegen, was indessen, vielleicht wohl infolge der Anhöhe, misslungen ist. Dass der Vorteil für das Mühlrad im Winter groß gewesen wäre, ist zugegeben, denn die Brunnen frieren beim stärksten Frost nicht ein und das sich in den Bach ergießende Wasser derselben verhindert auch hier, dass derselbe an den Ufern zufriert.
Dr. Bachoff sagt ferner, dass das Wasser weißlich ausgesehen, wenn es geschöpft wurde, sobald es jedoch einige Zeit im Gefäß gestanden, sei es klar geworden – jetzt ist davon nichts mehr zu bemerken. Der Geschmack sei etwas nach Ton gewesen, habe aber nie etwas mineralisches gezeigt. Demnach hat man seinerzeit nichts von der erwähnten Kohlensäure gemerkt, was immerhin auffallend ist und vermuten lässt, dass sich die Kohlensäure in gewissen Erdschichten verliert.

Eine Bohrung dürfte vielleicht ein überraschendes Ergebnis haben, doch will ich niemand dazu anspornen, der am Ende die Absicht hegte, Schenklengsfeld noch einmal zu einem berühmten Badeort zu machen. Heute wird jedes hochgelegene Dorf mit etwas Waldumgebung zum Luftkurort gestempelt und jede kleinste Mineralquelle ausgenutzt, um ein Bad aus derselben entstehen zu lassen. Die Folgen sind fast stets unausbleiblich. Wenn auch die heutigen Menschen mehr als ihre Vorfahren gezwungen sind, zur Erholung und zur Stärkung der Nerven sowie zur Linderung aller neuzeitlichen Leiden einen Badeort aufzusuchen, so ist doch auch der Wettbewerb sehr groß und die Erfahrungen haben in allernächster Nähe gelehrt, dass es nicht so leicht ist, ein Bad zu errichten und zu erhalten.

Die Brunnen in Schenklengsfeld müssen damals geradezu Wunder gewirkt haben, in den Badeakten sind noch verschiedene Anerkennungsschreiben schriftgewandter Persönlichkeiten vorhanden. Scheinbar hat man auch viel epileptische Krankheiten damit geheilt. Merkwürdigerweise hat das Wasser schon nach dem ersten Vierteljahr in seiner Wirkungskraft nachgelassen, dieselbe ist zwar immer noch bedeutend gewesen, aber gegen die erste Zeit war sie nicht mehr zu vergleichen. Das Bad wurde von den hohen Herrschaften, jedoch fast nur aus dem südlichen Deutschland, besucht. In den Akten befinden sich noch verschiedene Anfragen von namhaften Persönlichkeiten, zu welcher Jahreszeit wohl am besten die Kur zu gebrauchen sei.
Der Badebetrieb muss doch wohl mehrere Jahre geblüht haben, denn im Jahre 1692 wurde durch eine Verfügung der Kasseler Regierung angeordnet, dass die Baugelder zur Kirche in Wippershain durch Quittung genau nachgewiesen werden sollten. Zu diesem Bau sind von dem Bad 70 Taler gegeben worden, auch wurden für die Schulhäuser in Schenklengsfeld eiserne Öfen beschafft und aus der Badekasse bezahlt.
Wie lange das Bad bestanden hat, ist nirgends zu ersehen, es ist demnach nur ein kleiner Teil der Akten vorhanden. Im Archiv in Marburg sind weder Urkunden noch Akten über das ehemalige Bad Schenklengsfeld zu finden. Dass das Bad bedeutend größer gewesen ist und von reichen Leuten besucht wurde, geht schon daraus hervor, dass die Badegäste ein Vermächtnis (die heutige Legatenkasse bei der Kirche) für die Ortsarmen hinterlassen haben. Die Urkunde dieses Vermächtnisses ist noch vorhanden. Winkelmann schreibt damals in seiner Geschichte von Hessen folgendes:
„Vor zwei Jahren wurde am 31. Juli in Hersfeld berichtet, dass zu Schenklengsfeld ein Gesundbrunnen entsprungen sei, hätte eine seither sehr merkwürdige Curen getan und zwar an Personen, die incurabel gehalten worden, indem einige von 60 Jahren, des Gehörs und des Gefühls ermangelnde nach Genießung desselben, also wieder reflecturiret worden, dass sie nicht allein genau hören, sondern auch den allerkleinsten Druck wieder lesen können, zu geschweigen der Proben so dieser Brunnen von Curirung der Podagra, Schlag-Flüssen, Lähmung der Glieder, Kröpfe, alten Schaden, Steinschmerzen, Febricanten aber nur hitzigen Fiebern getan hat. Der sorgfältigste Landesfürst, Landgraf Carle, hat zwar also den Brunnengästen Bequemlichkeit machen lassen, allein die Kraft des Brunnens hat sich nach und nach verloren, wiewohl die Quelle anno noch rinnt und man erwarten muss, ob sich die Erdsäfte gleich andern, bald wieder verwischen und die Kräfte von sich geben werden.“
Aus dieser Ausführung ist zu entnehmen, dass der eingangs erwähnte eingefasste Brunnen tatsächlich der richtige gewesen ist. Der heute noch auf der Mühlenwiese sich befindliche Brunnen, dessen Entfernung von dem eigentlichen alten Brunnen 6 bis 8 Meter war, dürfte demnach sicher eine Ableitung davon sein.

Um den alten Brunnen herum war auch ein ziemlich großer Rasenplatz, welcher den Kurgästen als Spaziergang gedient haben dürfte. Die Bewohner legten dem Wasser wenig Bedeutung bei, sie wussten wohl, dass es sehr gesund sei, davon zu trinken, machten sich aber nicht daraus. Es hätte vielleicht im Laufe der Zeit manchem, der an einer der erwähnten Krankheiten gelitten, Linderung verschaffen können, aber, wie gesagt, die Eigenschaften des Brunnens waren so wenig bekannt, dass man ihn kaum beachtete.

Es ist allerdings zu bedauern, dass man an maßgebenden Stellen nicht mehr Ehrfurcht besaß und den alten in Stein eingefassten Brunnen unberührt ließ. Wenn er auch dem Landmesser etwas im Wege war, so hätte man doch Mittel und Wege finden müssen, ihn zu erhalten.
Die Bewohner in der Nähe des Brunnens wussten nur so viel von demselben, dass sie das Wasser nicht zum Kochen verwenden konnten. Eine Nachbarin hatte Milchsuppe davon kochen wollen und wie sie glaubte, die Suppe habe genügend gekocht, da sieht sie zu ihrem Schreck, dass die Milch obenauf schwimmt und das Wasser sich mit derselben gar nicht vermischt hatte; auch zum Kaffee kochen hat es sich nicht geeignet. Leute, die das Wasser der Wissenschaft halber zum Baden benutzt haben, machten die Wahrnehmung, dass sich Tausende von kleinen Bläschen auf der Haut bildeten, es dürften dies die Rückstände von der Kohlensäure gewesen sein. Nach Feststellungen der Landwirtschaftlichen Untersuchungsstation in Marburg ist es der hohe Gipsgehalt, welcher das Wasser zum Kochen, Waschen und sonstigen Haushaltszwecken wenig geeignet erscheinen lässt.
Übrigens ist die ganze Umgebung der beiden Brunnen von dem Wasser derselben getränkt, es ist anzunehmen, dass dieses in einer bedeutenden Ader aus der Tiefe kommt und sich unter der oberen Erdschicht, die dort aus Ton besteht und daher weniger durchlässig ist, verteilt, um an verschiedenen Stellen an die Oberfläche zu dringen. Der Ton, von welchem in dem Bericht des Herrn Pfarrers die Rede ist, wurde auch gelegentlich der Ausschachtung der Eisenbahnbrücke in der Nähe der Brunnen ausgegraben, die Farbe desselben war bläulich. Unter diesem Ton wurde eine sehr starke Schicht sogenannten Hafergips entdeckt. Letzterer ist die oberste Schicht von Salzen, die demnach hier ziemlich nahe liegen.

Ungefähr hundert Meter von den Brunnen entfernt ist ein freier Rasenplatz, das sogenannte Mansper. Auf diesem Platz, welcher durch den Bach geteilt ist, standen früher einige alte Lindenbäume, einer derselben steht jetzt noch da. Es ist mit Sicherheit anzunehmen, dass dieser Platz eine Art Kurgarten gewesen ist. Derselbe ist der Verkoppelung (Flurbereinigung) glücklich entgangen.