Das Landecker Amt

Das Landecker Amt (oder Amt Landeck) war ein historischer Verwaltungsbereich der Reichsabtei Hersfeld und der Landgrafschaft Hessen. Namensgeber für dieses historische Gebiet ist der Landecker Berg mit der im Jahre 1234 errichteten Burg Landeck (heute Ruine). Obwohl das Amt als untere staatliche Verwaltungsinstanz nicht mehr besteht, hat sich die Bezeichnung „Landecker Amt“ bis in die heutige Zeit erhalten und lebt in den Namen zahlreicher öffentlicher Institutionen und privater Vereine und Verbände fort.

Das Gebiet des Landecker Amts liegt auf den nördlichen Ausläufern der hessischen Kuppenrhön, auf einer Hochebene zwischen dem Fuldatal im Westen und dem Werratal im Osten. Nach Norden wird es vom Seulingswald begrenzt. Hauptort ist Schenklengsfeld im Landkreis Hersfeld-Rotenburg.

Zum Landecker Amt gehören u. a. die Ortschaften Schenklengsfeld, Oberlengsfeld, Wehrshausen, Unterweisenborn, Landershausen, Konrode, Wüstfeld, Dinkelrode, Malkomes, Schenksolz, Hilmes (die sich 1972 zur Großgemeinde Schenklengsfeld zusammenschlossen), Motzfeld (heute zur Gemeinde Friedewald), Heimboldshausen (heute zur Gemeinde Philippsthal (Werra)) sowie Mansbach, Ransbach, Oberbreitzbach, Glaam und Ausbach (alle fünf zur Gemeinde Hohenroda). Etwa 6.500 Einwohner leben heute rund um den Landeckerberg.